Gemeinwohlarbeit

Gemeinwohlarbeit, auch als Arbeitsgelegenheiten oder als „Zusatzjobs“ oder fälschlich als "1-Euro-Jobs" bezeichnet, sind Eingliederungsleistungen nach dem Sozialgesetzbuch (SGB II) für Menschen, die Arbeitslosengeld II beziehen.

Bild eines Waldarbeiters mit MotorsägeDie Zuweisung in eine Arbeitsgelegenheit obliegt dem persönlichen Ansprechpartner im Jobcenter. In der Regel wird der Einsatz in Gemeinwohlarbeit im Rahmen einer Eingliederungsvereinbarung festgelegt.

Gemeinwohlarbeit ist zusätzlich, dient dem Gemeinwohl, ist im öffentlichem Interesse und wettbewerbsneutral. Sie ersetzt kein reguläres Beschäftigungsverhältnis, auch keinen Mini-Job und verhindert auch nicht  die Neueinrichtung eines regulären Arbeitsplatzes.

Vorrangiges Ziel der öffentlich geförderten Beschäftigung ist, den erwerbsfähigen arbeitslosen Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu führen und die Erwerbsfähigkeit der arbeitslosen Menschen aufrecht zu erhalten bzw. (wieder) zu erlangen. Durch Gemeinwohlarbeit können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre beruflichen und persönlichen Erfahrungen und Kompetenzen erweitern, Kontakte knüpfen und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern.

RDW bietet Arbeitsgelegenheiten im Bereich Werkstatt und Humanitäre Hilfen und im Bereich Grünpflege an.

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